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Projekt

Begleitung des Partizipationsprozesses für das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof
(Berlin)

KONTEXT

Das Flughafengebäude Berlin-Tempelhof ist mit ca. 300.000 m² Bruttogeschossfläche das größte Baudenkmal Europas und eines der prominentesten Bauwerke Berlins. Dieses geschichtsträchtige Gebäude soll sich langfristig zu einem Stadtquartier der Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft sowie zu einem Ort des Experimentierens entwickeln. Da das Flughafengebäude für die zivile Bevölkerung seit der Einstellung des Flugbetriebs im Jahr 2008 trotz seiner innenstadtnahen Lage weitestgehend unzugänglich ist, soll es in den nächsten Jahren wieder für die Öffentlichkeit geöffnet und mit Nutzungen gefüllt werden. Um eine nachhaltige Weiterentwicklung des Flughafengebäudes sicherzustellen, wurde ein Partizipationsprozess initiiert und ein Arbeitsgremium zusammengestellt, welches als Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu möglichen Nutzungen Leitlinien und Kriterien für die Vergabe von Flächen erarbeitet.

AUFGABENSTELLUNG

  • Organisation, Steuerung und Moderation des Prozesses
  • Konstituierung und Begleitung des Arbeitsgremiums
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Arbeitsgruppentreffen und verschiedenen öffentlichen Formaten für adäquate Beteiligung

UMSETZUNG

Aufgabe des Arbeitsgremiums in diesem Partizipationsprozesses war, mit der Unterstützung der raumplaner, verschiedene Beteiligungsformate für unterschiedliche Zielgruppen im Jahr 2019 zu initiieren, um gemeinsam mit der Öffentlichkeit Leitlinien und Kriterien für die Vergabe von Flächen zur temporären und langfristigen Nutzung zu formulieren. Um eine breite, öffentliche Beteiligung zu ermöglichen, hatte das Arbeitsgremium 12 Themenvorschläge für Leitlinien erarbeitet, zu denen die Bürger*innen in einer Online-Umfrage (1. Phase) auf mein.Berlin abstimmen und kommentieren konnten. Darauf aufbauend wurden diese Themen am 31. Januar 2019 im Flughafenrestaurant in einem öffentlichen Leitlinien-Workshop mit interessierten Bürger*innen sowie Verteter*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Planung und Initiativen „live“ konkretisiert sowie nach Wichtigkeit und Relevanz sortiert. Anschließend wurden die Ergebnisse der Online-Umfrage und des Leitlinien-Workshops unter den einzelnen Themen zusammengefasst und in einer 2. Phase erneut auf mein.Berlin zur Diskussion gestellt. Weitere Bürgerbeteiligungsformate wie der „Summer of Participation“ wurden daraufhin konzipiert.