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Projekt

Prozesssteuerung und Moderation bei der Konzeption eines Verkehrsversuchs am Tempelhofer Damm
(Berlin)

KONTEXT

Der Tempelhofer Damm ist Teil einer der Hauptverkehrsachsen in Berlin, welche das Zentrum mit dem südlichen Umland verbindet. Durch die Funktion als Durchgangsstraße, Geschäftsstraße, Dienstleistungszentrum sowie einen Anschluss an die Autobahn entsteht ein hohes Verkehrsaufkommen auf dem Tempelhofer Damm. Gesamtstädtisch wichtige ÖPNV-Verbindungen sind die U-Bahnlinie U6, zwei Buslinien sowie die Ringbahnstrecke. Defizite zeigen sich jedoch in der Ausstattung für einen sicheren Radverkehr. Insbesondere für den Abschnitt zwischen den U-Bahnhöfen Alt-Tempelhof und Ullsteinstraße besteht akuter Handlungsbedarf.

AUFGABENSTELLUNG

  • Organisation, Steuerung und Moderation des Prozesses
  • Konstituierung und Begleitung eines Arbeitsgremiums zur Erstellung von Leitlinien
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Beteiligungsveranstaltungen
  • Dokumentation der Beteiligungsergebnisse
  • Presse und Öffentlichkeitsarbeit

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE

Durch ein Verkehrsplanungsbüro wird eine Radverkehrsanlage entworfen, welche als Verkehrsversuch umgesetzt werden soll. Differenzierte Belange bestehender Interessengruppen machen ein umfassendes Beteiligungsverfahren notwendig. Die raumplaner haben anhand einer Zielgruppenanalyse ein Beteiligungskonzept erstellt. Projektziel ist es, alle Interessengruppen umfassend einzubinden und die Ergebnisse abgestimmt mit der Verwaltung direkt in die Konzeption zu integrieren. Zur Zielerreichung werden neben der Beteiligung der breiten Bürger_innenschaft auch kleinteilige Formate umgesetzt, wie z.B. Werkstattgespräche oder die Erarbeitung von Leitlinien durch Vertreter_innen der verschiedenen Interessengruppen.