Geschäftsstraßenmanagement
Wilhelmstadt im Bezirk Spandau
(Berlin)
KONTEXT
Das Gebiet um die Pichelsdorfer Straße im Berliner Stadtteil Spandau-Wilhelmstadt war einst der „Ku’damm Spandaus“. Geschäftsaufgaben, Ladenleerstände sowie die Ansiedlung von Geschäften mit geringwertigen Angeboten haben in den letzten Jahren jedoch zu einem Funktionsverlust des Standorts geführt. Das Gebiet wurde in die Förderkulisse des Bund-Länder- Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen und im Jahr 2011 förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt. Als eines der wichtigen Handlungsfelder wurde die Einrichtung eines Geschäftsstraßenmanagements formuliert.
AUFGABENSTELLUNG
- Aufbau von Kommunikationsstrukturen vor Ort
- Aktivierung, Einbindung und Vernetzung der Akteur*innen
- Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Imagebildung
- Etablierung eines Leerstandsmanagements zur Unterstützung der Eigentümer*innen
- Durchführung von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten für die Gewerbetreibenden vor Ort
UMSETZNG UND ERGEBNISSE
Mit der gezielten Ansprache von Schlüsselakteur*innen, der Etablierung eines regelmäßig tagenden „Forum Geschäftsstraßenmanagement“ sowie Aktionen mit verschiedenen Zielgruppen arbeitet das Geschäftsstraßenmanagement an dem Aufbau von langfristig tragfähigen Netzwerken. Hierfür wurde bspw. eine Reihe thematischer Einkaufsbroschüren herausgegeben sowie ein lebendiger Adventskalender und Stadtteilfeste organisiert. Die Belange der Gewerbetreibenden werden durch individuelle Beratung aufgegriffen, Hausverwaltungen bzw. Immobilieneigentümer*innen werden bei der Vermarktung leer stehender Ladenlokale unterstützt. Zu den Aufgaben des Geschäftsstraßenmanagements gehört weiter die Betreuung des jährlich aufgelegten Gebietsfonds, welcher Gewerbetreibende oder Eigentümer*innen bei Maßnahmen finanziell unterstützt, die zu einer Aufwertung der Ladenlokale, der Gebäudefassade oder zur kulturellen Belebung der Wilhelmstadt beitragen wollen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.wilhelmstadt-bewegt.de.




