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Projekt

Externe Begleitung für die Entwicklung eines Radverkehrsplans für Berlin
(Berlin)

KONTEXT

Das im Juni 2018 beschlossene Berliner Mobilitätsgesetz (MobG) bildet den rechtlichen Rahmen für Planungen im Verkehrsbereich des Landes Berlin und verfolgt das Ziel, die Stadt sicherer, mobiler und klimafreundlicher zu gestalten. Die Förderung des Fuß-, Rad- und Öffentlichen Personennahverkehrs steht dabei im Vordergrund.
Innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten des MobG soll die für Verkehr zuständige Senatsverwaltung einen Radverkehrsplan (RVP) aufstellen, der der Sicherung und Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und der Konkretisierung der im MobG festlegten Ziele und Maßnahmen dient. Der RVP soll u.a. konkrete Vorgaben zum Aufbau des Radverkehrsnetzes sowie zu den Qualitäten der geplanten Radverkehrsanlagen enthalten.

AUFGABENSTELLUNG

  • Steuerung und Moderation des Beteiligungsprozesses zur Erarbeitung des RVP
  • Konzeption, Durchführung und Nachbereitung von thematischen Workshops
  • Dokumentation und Analyse der Ergebnisse des Beteiligungsprozesses
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE

Um eine hohe Akzeptanz des Planwerks zu erhalten, wurden die Inhalte des RVP unter intensiver Beteiligung der Hauptzielgruppen erarbeitet, darunter Vertreter_innen von Initiativen, Verbänden und den Berliner Bezirken sowie Fachleute aus den Bereichen Verkehrsbetrieb und -sicherheit, Planung und Wissenschaft. Die raumplaner sind mit der Durchführung des Partizipationsverfahrens beauftragt, inhaltlich wird der Prozess vom Verkehrsplanungsbüro LK Argus unterstützt.
In einer Auftaktveranstaltung wurden zunächst der Prozessablauf sowie die Rahmenbedingungen vorgestellt und mögliche Schwerpunktthemen des RVP gesammelt. In vier thematischen Workshops sollen bis zum Ende des Jahres 2019 die Themenschwerpunkte „Radverkehrsnetz“, „Vernetzung und Fahrradparken“, „Ausbaustandards“ und „Monitoring und Evaluation“ diskutiert werden.