Beteiligung zur Freiflächengestaltung am Gitschiner Ufer
(Berlin)
KONTEXT
Die Gitschiner Grünflächen, im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gelegen, stellen in erster Linie einen Transitraum dar, der zwischen Mehringplatz und Halleschem Ufer der Durchquerung dient. Die Qualitäten der Flächen sollten mit neuen Nutzungsangeboten herausgearbeitet und wieder erlebbar gemacht werden. Um der Bevölkerung am Planungsprozess Mitwirkungsmöglichkeiten zu eröffnen und lokales Wissen für eine nutzer*innengerechte Lösung zu generieren, führten die raumplaner die aktivierende Bürger*innenbeteiligung mit Expert*innenworkshops, aufsuchenden Beteiligungsformaten, einer öffentlichen Planungswerkstatt und einer Ausstellung durch.
AUFGABENSTELLUNG
- Verbesserung der Gestaltungs- und der Aufenthaltsqualität sowie Qualifizierung der Fuß- und Radwegeverbindungen
- Planung, Konzeption, Durchführung und Moderation einer frühzeitigen Bürger*innenbeteiligung mit verschiedenen niedrigschwelligen, aufsuchenden und zielgruppenspezifischen Formaten
- Dokumentation des Beteiligungsprozesses und Aufbereitung der Ergebnisse
UMSETZUNG UND ERGEBNISSE
Daten und Informationen aus vorhergegangenen Wettbewerben und Beteiligungsverfahren bildeten die Grundlage für den Beteiligungsprozess der Gitschiner Grünflächen. Im Rahmen eines Workshops mit lokalen Expert*innen (Quartiermanagement, Straßen- und Grünflächenamt, Wohnungsbaugesellschaft, Präventionsbeauftragten der Polizei, Gebietsvertretung, Initiativen/Vereine etc.) wurden Ideen und Hinweise auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und die Rahmenbedingungen für den Prozess definiert. Darauf aufbauend, konnten Bürger*innen bei einer öffentlichen Planungswerkstatt mögliche Elemente in einem Plan verorten. Aus diesem Plan entwickelte die Arbeitsgemeinschaft der Büros gehrke + belverde den Vorentwurf, der in einer Ausstellung und interessierten Institutionen vorgestellt wurde. Dabei wurden weitere Kommentare und Ergänzungen aufgenommen. Daraus entwickelte das Landschaftsarchitekturbüro in Rücksprache mit den Fachämtern den Entwurf, der erneut allen Interessierten vorgestellt wurde.
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