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Projekt

Informeller Beteiligungsprozesses zur Vorbereitung der Ausschreibung für eine Aktualisierung der Radverkehrskonzeption der Stadt Neubrandenburg
(Mecklenburg-Vorpommern)

KONTEXT

Die Radverkehrskonzeption der Stadt Neubrandenburg aus dem Jahr 1998 bedarf einer Erneuerung, denn das Verkehrsmittel Fahrrad hat seitdem sowohl für die Mobilität der Bewohner_innen als auch für den Tourismus an Bedeutung gewonnen. Noch vor der Ausschreibung der Aktualisierung sollten mit der Stadtgesellschaft sowie Vertreter_innen der Parteien und der Verwaltung Kriterien für die Ausschreibung erörtert werden, um diese entsprechend zu berücksichtigen.

AUFGABENSTELLUNG

  • Konzeption, Durchführung, Moderation, Dokumentation einer Klausurtagung mit politischen Vertreter_innen, Mitarbeiter_innen der Fachverwaltung, Mitglieder von Fachverbänden
  • Konzeption, Durchführung, Moderation, Dokumentation einer öffentlichen Bürger_innenveranstaltung

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE

In der Klausurtagung diskutierten die Teilnehmenden die Ziele und mögliche Handlungsfelder der Radverkehrskonzeption anhand von vorbereiteten Thesen zu den Themen Fahrradnetz, Sicherheit, Fahrradparken und Öffentlichkeitsarbeit. Die Ergebnisse der Klausurtagung bildeten die Grundlage für die öffentliche Veranstaltung. Ziel war es, die Ziele und Handlungsfelder zu verifizieren und zu ergänzen. Ca. 100 Bürger_innen beteiligten sich an der Veranstaltung und diskutierten n verschiedenen thematischen Gruppen. Es wurde deutlich, dass die Nutzung des Fahrrads auch in Neubrandenburg erheblich an Bedeutung gewonnen hat, die Rahmenbedingungen dafür aber nicht ausreichend sind, angefangen von der Sicherheit bis hin zu Gleichstellung des Fahrrads im motorisierten Individualverkehr. Insbesondere in der Innenstadt besteht hinsichtlich der Qualität der Radwege und der Abstellmöglichkeiten erhebliche Nachholbedarfe.