Kooperatives Werkstattverfahren
„Masterplan Wohnquartier
Lichterfelder Ring“
(Berlin)
KONTEXT
Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnraum in Berlin plant die degewo Aktiengesellschaft ein neues Wohnquartier am Lichterfelder Ring im Ortsteil Marienfelde des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Das Neubaugebiet soll als Bindeglied der bestehenden Wohngebiete Greizer Viertel und Mariengrün fungieren. Grundlage für dieses Bauvorhaben sind zwei vorliegende Bebauungsvarianten, aus denen ein Masterplan erarbeitet werden soll. Die Erstellung dieses Masterplans wird in Form eines Partizipations- und kooperativen Werkstattverfahrens umgesetzt.
AUFGABENSTELLUNG
- Ganzheitliche Betrachtung des Gebietes unter Berücksichtigung weiterer Themen wie Ökonomie, Umwelt, soziale Infrastruktur, Mobilität und Wohnraum
- Planung von verschiedenen Veranstaltungen zur Einbindung der Öffentlichkeit
- Ansprechende Aktionen zur weiteren Aktivierung und Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements
- Begleitung der Kerngruppentreffen
UMSETZUNG UND ERGEBNISSE
Als Voraussetzung für das Werkstattverfahren war zunächst die Erstellung eines Grundlagendokuments erforderlich, welches den Status Quo des Gebiets zusammenfasst und über die geplanten Schritte Auskunft gibt. Aus diesen Informationen wurde eine Ausstellung entwickelt, im Rahmen derer zur Mitarbeit in einer Kerngruppe aufgerufen werden sollte. Die Kerngruppe besteht aus Vertreter*innen der beteiligten Behörden sowie der Bürgerschaft und sollte in drei Werkstätten an einer fortlaufenden Verbesserung des Entwurfs arbeiten. Dabei fand eine stetige Rückkopplung mit den zuständigen Planungsteams der Entwürfe statt. Ziel dieser Abstimmung war ein abgestimmter Masterplan. Begleitend zum Prozess gab es eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit der Agentur für Öffentlichkeitsarbeit der degewo.
Bildquelle: © degewo Aktiengesellschaft


