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Projekt

Städtebauliche Rahmenplanung für das Sanierungsgebiet „Strelitz-Alt“ in Neustrelitz
(Mecklenburg-Vorpommern)

Kontext

Bereits im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) von Neustrelitz aus dem Jahr 2002 wurde Strelitz-Alt als Umstrukturierungsgebiet herausgestellt und auch im ISEK 2024 wurde die „konsequente Weiterführung der Stadtsanierung unter Einbeziehung des Stadtteils Strelitz-Alt“ als Handlungsziel herausgearbeitet. Im August 2024 wurden die Vorbereitenden Untersuchungen (VU), welche nach § 141 BauGB als Vorbereitung für eine Städtebauförderung sowie eine gebietsbezogene Sanierungsmaßnahme erforderlich sind, abgeschlossen. Im September 2024 wurde daraufhin das Sanierungsgebiet „Strelitz-Alt“ förmlich festgelegt. In den VU wurde die Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans herausgestellt.

Aufgabenstellung

  • Grundlagenerfassung
  • Erarbeitung einer städtebaulichen Rahmenplanung mit Fokus auf die Grün- und Freiflächen sowie Klimaschutz und Klimaanpassung
  • Erarbeitung eines Maßnahmen- und Finanzierungskonzeptes
  • Einbindung relevanter Akteur*innen und der Bevölkerung

Umsetzung und Ergebnisse

Basierend auf der Erfassung von Grundlagen und den Ergebnissen der VU wurde ein erster Entwurf für einen Rahmenplan erstellt. Dieser Entwurf sollte die Zielsetzungen auf städtebauliche Maßnahmen übertragen. Ein wichtiger Aspekt der Planung waren die Aufwertung der Grün- und Freiflächen sowie die Berücksichtigung des Klimaschutzes und der Klimaanpassung. Ziel war es, die Lebensqualität im Quartier nachhaltig zu verbessern. In einem Stadtteilforum bekamen die Bürger*innen die Möglichkeit, sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen. In diesem Forum wurde eine erste Konzeptfassung vorgestellt und diskutiert. Zusätzlich wurde die Beteiligung der politischen Vertreter*innen sichergestellt. Auf der Grundlage des städtebaulichen Rahmenplans wurde ein detailliertes Maßnahmen- und Finanzierungskonzept für das Sanierungsgebiet entwickelt.