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Projekt

Informelle Öffentlichkeitsbeteiligung für die Planung des Baugebiets Giselbertstraße in Buxtehude
(Niedersachsen)

KONTEXT

Die Hansestadt Buxtehude stellte 2011 den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für das künftige Wohngebiet an der Giselbertstraße auf. Um das nötige Bauleitplanverfahren konsensorientiert durchführen zu können, wurde vom Büro die raumplaner ein frühzeitiges informelles Beteiligungsverfahren durchgeführt. Die Transparenz und Offenheit des Diskussionsprozesses stellten oberste Priorität dar.

AUFGABENSTELLUNG

  • Erstellung eines Beteiligungskonzeptes
  • Einbindung einer möglichst breiten Bürger_innenschaft mit innovativen, aktivierenden Beteiligungsmethoden
  • Organisation, Steuerung und Moderation des Prozesses
  • Erarbeitung von Leitlinien und Leitbildern für die bauliche Entwicklung
  • Entwicklung eines Masterplans für die künftige Entwicklung

UMSETZUNG UND ERGEBNISSE

Das Büro die raumplaner konzipierte offene und geschlossene Beteiligungsformate. So wurden Workshops u.a. mit Politik, Verwaltung und Jugendlichen durchgeführt, in einem Expert_innenworkshop wurden Entwicklungsperspektiven und gemeinsame Leitlinien entwickelt. Ferner wurden Räume und Nutzungen im Rahmen von Raumwerkstätten diskutiert und konkretisiert. Weitere Beteiligungsformate, wie Rundgänge vor Ort, ein Info-Stand in der Innenstadt sowie ein offenes digitales Diskussionsforum, bindeten Bürger_innen unmittelbar in den Prozess ein und nahmen ihre Bedarfe sowie Wünsche auf. Der Prozess der informellen Bürger_innenbeteiligung wurde von einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit begleitet, ein eigener Online-Dialog wurde von den raumplanern entwickelt und kontinuierlich moderiert. Im Ergebnis entstand ein Bebauungs- und Nutzungskonzept im Sinne eines Masterplans als Grundlage für ein städtebauliches Konzept, das mit einem Maßnahmenplan hinterlegt ist.

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