Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzeptes (IEK) für das Brandenburgische Viertel in Eberswalde
(Brandenburg)
Kontext
Das Brandenburgische Viertel steht vor strukturellen, sozialen und städtebaulichen Herausforderungen. Durch die Kooperationsvereinbarung und unterschiedliche Fördermittel (bspw. Städtebauförderung, BIWAQ, Schule macht stark!) ist bereits eine positive Entwicklung in Gang gekommen. Das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) wird auf Basis einer umfassenden Analyse tragfähige Entwicklungsziele und Maßnahmen formulieren, um die nachhaltige Stabilisierung, Aufwertung und Lebensqualität des Viertels zu sichern und weitere Fördermöglichkeiten gegenüber dem Land Brandenburg zu erschließen.
Aufgabenstellung
- Konstituierung und inhaltliche Arbeit mit einer Lenkungsgruppe in drei Sitzungen
- Einrichtung und Begleitung eines Bürgerrates in zwei Sitzungen
- Konzipierung, Organisation, Durchführung von Bürger*innen-Veranstaltungen
- Einrichtung und Betreuung einer Online-Beteiligung
- Bestandsanalyse: datenbasiert und digital vor Ort erfasst mit QGIS
- Stärken/Schwächen/Chancen/Risiken-Analyse (SWOT)
- Evaluation des aktuellen IEK
- Erarbeitung eines Zielsystems und Leitbilds bestehend aus Handlungsfeldern, Handlungsfeldzielen, strategischen Entwicklungszielen und Leitsatz
- Erarbeitung von konkreten Maßnahmen
- Öffentlichkeitsarbeit: Flyer, Plakate, Amtsblatt, Presse etc.
Umsetzung und Ergebnisse
Das IEK für das Brandenburgische Viertel wird interaktiv gestaltet. Dabei ist die Beteiligung der Bewohner*innen durch einen Bürgerrat und die Einbeziehung der Wohnungsunternehmen und Verwaltungsspitzen in einer Lenkungsgruppe ein wichtiger Bestandteil. Die Arbeit mit QGIS stellt in der Kartenerstellung und Informationssammlung die Basis dar. Auch die Verortung der Online und Vor-Ort-Beteiligungen werden so aufgenommen. Das IEK wird zusätzlich zum normalen Bericht noch in ein 20-seitiges Eckpunktepapier zusammengesfasst.


