Spielleitplanung Kattenturm
(Bremen)
Kontext
Für den Bremer Ortsteil Kattenturm wurde eine Spielleitplanung beauftragt, um den öffentlichen Raum kinder- und jugendgerecht zu gestalten. Die Spielleitplanung betrachtet als integratives Planungsinstrument alle öffentlichen Freiräume, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten und aktiv werden, beispielsweise Brachen, Siedlungsränder, Baulücken, Grünanlagen, Straßen, Hauseingänge oder Plätze. Grundlage sind das Integrierte Entwicklungskonzept Kattenturm sowie die Potenzialstudie mit Handlungskonzept zur Klimaanpassung. Im Ergebnis steht eine umsetzungsorientierte Planung mit klaren Zuständigkeiten.
Aufgabenstellung
- Verbesserung der Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsqualität
- Berücksichtigung von inklusiven und gendergerechten Aspekten sowie der Klimaanpassung
- Erstellung einer gemeinsam getragenen Arbeitsgrundlage
- Aktivierung relevanter Behörden, Ämter, Träger, Gremien, Kinder, Jugendliche und Eltern
Umsetzung und Ergebnisse
Als kind- und jugendgerechtes Format standen die Streifzüge im Zentrum: Bei Spaziergängen wurden bis zu sieben Kinder oder Jugendliche vom Planungsteam begleitet und zeigten ihre Lieblingsorte und Orte mit Verbesserungsbedarf. Unterwegs wurden die Hinweise mit Fotos dokumentiert und als Plakate aufgearbeitet. Ergänzend dazu erstellten die raumplaner eine Analyse und befragen Fachleute zum Plangebiet. Die Rückkoppelung mit der Öffentlichkeit, den Behörden, weiteren Beteiligten und Interessierten erfolgte in der Spielleitkonferenz: hier wurden die Erkenntnisse diskutiert und erste Maßnahmenideen abgeleitet. In drei weiteren Standortwerkstätten vertiefen die Kinder und Jugendlichen für einzelne Orte die Planungskonzepte.



