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Projekt

Beteiligungsverfahren zum städtebaulichen Entwurf Michelangelostraße

Die Michelangelostraße in Berlin-Pankow ist geprägt von einer vierspurigen Straße und großen begleitenden Rasenflächen. Ursprünglich war dieser Freiraum zwischen Siedlungsbereichen der 1960er und 70er Jahre für die Verlängerung der Stadtautobahn vorgesehen.

Um Ideen für eine mögliche Bebauung der freien Flächen zu Wohnbauzwecken zu gewinnen, führte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2014 den städtebaulichen Ideenwettbewerb „Wohnen an der Michelangelostraße“ durch. Der Leitgedanke des prämierten Entwurfs ist die Errichtung einer Wohnanlage für ca. 1.500 Wohneinheiten, die als Bindeglied zwischen der bestehenden Bebauung fungiert. Ferner soll das Gebiet gemäß Koalitionsvereinbarung als ökologisch-soziales Modellquartier entwickelt werden. Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses sollen die unterschiedlichen Positionen und Ziele angenähert werden, um den vorliegenden Entwurf so weiterzuentwickeln und zu variieren, dass er in den wichtigsten Aspekten von der Mehrheit der Beteiligten mitgetragen wird.

Als Auftakt für das Beteiligungsverfahren wurden im April 2017 bei einer öffentlichen Veranstaltung die bislang erzielten Ergebnisse öffentlich präsentiert und diskutiert. Dem Aufruf zur Mitarbeit im Verfahren folgten verschiedene Multiplikator_innen, darunter Vertreter_innen und Institutionen aus der Stadtgesellschaft sowie aus den Bereichen Wohnen und Gewerbe. Einbezogen sind außerdem Fachabteilungen von Senat und Bezirk sowie die seinerzeit beauftragten Fachplanungsbüros.

In einem intensiven Abstimmungsprozess wurden das weitere Verfahren sowie Rahmenbedingungen und Zielstellungen für eine Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfs festgelegt. Von September 2017 bis Januar 2018 sind fachliche Runden zu den Themen Lebensqualität, Wohnen, Verkehr, Ökologie und Gewerbe/ Soziale Infrastruktur geplant, um die unterschiedlichen Positionen im Hinblick auf ein gemeinsames Zielverständnis zu diskutieren. Auf dieser inhaltlichen Grundlage wird der Entwurf dann im Rahmen von Standortwerkstätten gemeinsam weiterentwickelt. Den Abschluss bildet eine öffentliche Veranstaltung zur Präsentation der Ergebnisse.

Weitere Informationen finden Sie hier.